Kurze Nachbetrachtung der Konzerte im April

Am Samstag , den 2. April fand ein Benefiz Konzert in der Kath. Kirche St. Maria Empfängnis-Venn, statt.
Der Erlös war für ein Straßenkinderprojekt in Kinshasa, der Hauptstadt des Kongos in Afrika bestimmt.
Noel James, Hauptinitiator dieses Gospelabends, hatte zu diesem Abend geladen und das Repertoire reichte von Modern bis Traditional Gospel . Überraschende, aber gute Arrangements waren an diesem Abend zu hören.
Auch dieses Konzert bereicherten die Omoja Singers, die sich zum Geheimtipp in Sachen Gospel entwickeln.


Einen Tag später war ein Konzert in Eicken um 18 Uhr . Stefan Bechstein hat mit den O – Town Gospelsingers eine neue musikalische Heimat. Er probt jetzt immer in Eicken auf der Margarethenstr.20. War der Name eng mit Odenkirchen verbunden, O-Town , sollte der neue Name nun True Note sein. Ja diese neue alte Formation hatte am Sonntag, den 3. April ein Konzert.

Gospel und Soul waren die musikalischen Säulen mit denen True Note das Publikum begeisterte.
Mit True Note erreicht Stefan Bechstein eine neue Qualität in der Chormusik . Neuen musikalischen Herausforderungen möchte sich Stefan Bechstein mit True Note stellen. Alle, die ihn kennen, werden wissen, es wird von ihm in der Zukunft noch viel zu hören sein. Kreativität und ein hohes Maß an Klangqualität seiner Chöre zeichnen den sympathischen Stefan Bechstein aus

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Family of Peace in der Münsterbasilika am 27. März 

Foto Kurt Schröder

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     Am Sonntag, den 27.März hat der Chor Family of Peace

     in der Münsterbasilika eigentlich keine Hilfe gebraucht. Der Chor geleitet von Gabriel Vealle bot ein tolles  Konzert.

     Als erstes sangen zwei Chormitglieder " Tears on Heaven " original von

     Eric Clapton. Diese musikalische Einführung stimmten das Publikum auf

     das Thema Gospel hervorragend ein. Das überfüllte Münster erlebte einen

     wahren Klangrausch und das Münster wurde an diesem Abend zur

     Gospel Church (Kirche)

     Man muss noch einmal klar herausheben, der Chor probt erst etwas mehr als einem Jahr. Von Lampenfieber keine Spur, zumindest merkte man es nicht.. 

Es liegt zum Teil an ihren sympathischen Chorleiter, der von allen Gäby
genannt wird. Seine Ausstrahlung überträgt sich positiv auf den Chor. Er gibt Jedem das Gefühl einer gesanglichen Sicherheit . 

Einen Vorteil hat der Chor noch. Denn wer verfügt schon innerhalb eines
Chores aktiven geistlichen Beistand . Pfarrer Albrecht Fischer und Band bereicherte mit seiner E-Gitarre die musikalische Begleitung.
Tolle Stimmen lassen hoffen, das von Family of Peace in der Zukunft noch mehr zu hören sein wird. 

     An diesem Abend war ein überraschender Aufritt eines Dudelsack Spieler, der dann mit dem Chorleiter Gabriel Vealle den Gospel Klassiker 

     "Amazing Grace" vorführte. Das war Gospel Feeling und die anwesenden 

      Zuhörer spendeten nicht nur da , einen tosenden Beifall.
 Clemens Rösler mit seinem Projektchor „ Pro Gereo “ rundete den Abend im Münster wunderbar klanglich ab, so das dieser Abend nicht so schnell vergessen wird.

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Konzert mit Gänsehaut-Feeling
„The very best of Black Gospel“ begeisterten die Zuhörer

Mit professionellen Stimmen überzeugte das Ensemble aus USA,
am 31.Januar ab 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche in Odenkirchen.
Die Zuhörer waren schon nach wenigen Minuten im Gospel – Feeling.

Immer wieder wurde auch das Publikum durch die traditionellen afro –
amerikanischen Wechselgesänge eingebunden, sang mit , klatschte
rhythmisch , wippte und schnippte mit den Fingern.
In langen blauen Gewändern mit leuchtend gelben Brustkreuzen
präsentierten die Gruppe unter der musikalischen Leitung Gregory M.
Kelly (Bruder von R. Kelly) eine perfekte Show aus humorvoller
Performance und ernsthaften Songs , um Jesus und Gott zu huldigen.
Unterstützt wurden die stimmgewaltigen Akteure von Schlagzeug
und zwei Keyboards. Die Gestaltung von wechselnden
Gesangsformationen war professionell , genauso wie die harmonischen
Übergang von Soloeinlagen und Gruppengesänge.
Traditionelle Gospel-Ohrwürmer wie „ Whole World in his hands “,
„ Go down Moses “ oder „ Down by the riverside “ erhielten durch
die Interpretation des Ensembles eine neue musikalische Aussage.
Plötzlich war durch die Veränderung von Jazzstücken zum Beispiel,
ein aufregend neues Gospel geworden.
Mit ihrer Mimik und Gestik , auch mit überschäumenden Tanzeinlagen,
mit dem expressiven, auch z. Teil akrobatischem , Spiel mit Oktaven
und im „ Kopf und Brustton “ der Überzeugung , verstanden es die
„The Very Best of Black Gospel “ zu überzeugen.
Das Ensemble geht jetzt schon zum sechsten Mal auf Europa-Tournee .
Die einzelnen Akteure waren vorher schon bei Harlem- oder Golden-
oder Glory Gospel Singers.
Die Formation hat aber durchaus eine eigene Handschrift entwickelt.
Sie vermischt gekonnt die Merkmale afrikanischer Musikkultur in der
Zeit der Negro Spirituals mit den improvisatorischen Elementen und
dem Call and Response Prinzip (Rede und Antwort) aus den christlichen
Ritualen des Gottendienstes und vermischt dazu noch Jazz und Blues –
merkmale..
Ein Meilenstein für Odenkirchen zum Thema Gospel und sicherlich
eine Meßlatte für die Bewertung anderer Gruppen in Mönchengladbach.


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Großes Benefizkonzert mit dem Korschenbroicher Gospelchor Get Joy
 
Um 13.00 Uhr ging¹s los. Das Aufbauteam rückte an. Die Technik wurde
installiert, Kabel verlegt, Licht getestet, Die Band baute ihre Instrumente
auf. Um 15.30 Uhr trafen die Chormitglieder ein. Ab 16.00 Uhr starteten wir
mit dem Einsingen, Stellprobe, Auf- und Abgang von der Bühne, der Solisten-
und Studiochorprobe.    Dann sangen Get Joy das Konzertprogramm durch, in
Begleitung der Band Ocean Drive. Hier und da wurden noch kleine Korrekturen
durchgeführt. Danach wurde eine Suppe im Restaurant der
Kaiser-Friedrich-Halle gefasst. Die Stimmung war super. Ab 19.00 Uhr
trudelten die ersten Besucher ein.
Wir trafen uns um 19.50 hinter der Bühne. Vorsichtige Blicke durch den
Vorhang ­ die Halle hatte sich gut gefüllt.
Dirk Heinemann und der Bürgermeister J. Bude begrüßten die Zuschauer, dann
kam unser Auftritt.
 
Mit dem Medley des Osloer Gospel Choirs als Opener ging¹s los, gefolgt von
You are good (Chor, Band)
Thuma mina (Solistin: Ruth Schelasni, Chor)
Help me Lord (Chor, Band)
Son of a preacherman (Solistin: Ruth Fongert, Band)
Keep your lamps (Chor)
Händel's Hallelujah (Chor, Studiochor, Band)
Lord, we praise Thee (Chor, Band)
My desire (Chor, Band)
Friends (Solistin: Laura Otten, Chor, Band)
Total praise (Chor, Band)
Medley: Jerusalem, Washed..., O happy day (Solist: Gabriel Vealle, Chor, Band)
Lift the Saviour up (Chor, Band)
Thank you for the music (Solisten: Stefan/Ruth/Laura, Chor, Band)
 
Das Publikum stand schon nach den ersten Stücken, bewegt und oftmals auch
förmlich mitgerissen. Es wurde mitgesungen und geklatscht zu
temperamentvollen Stücken und andächtig gelauscht bei ruhigen, Herz
bewegenden Songs. Zwischendurch moderierte der Chorleiter Stefan Bechstein
die Gospels kurz an oder sprach Herrn Heinemann auf den Kirchenbauverein und
deren Aufgaben an.
Der Chor hielt sich prächtig, trotz der großen Hitze auf der Bühne.
Reichlich Wasser “schmierte³ die Stimmen.
3 Zugaben waren nötig, um das Publikum nach 90 Minuten zu verabschieden. Ein
gelungenes Konzert, so fanden alle Beteiligten. Viele Chormitglieder halfen
noch beim Abbau der Anlage. Erschöpft aber glücklich ging¹s nach hause.
Ca. 450 Besucher/innen hatten die Halle gefüllt.
Auf Grund verschiedener Sponsoren zur Kostendeckung, konnte ein Ergebnis von
ca. 4.000 Euro für die weitere Sanierung der Hauptpfarrkirche/Citykirche
erzielt werden.
Die Hauptpfarrkirche ist das älteste Bauwerk Mönchengladbachs. Durch den
Besuch bei diesem Konzert und durch Herrn Oberbürgermeister Norbert Bude
wird das Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt dieser alten
Kirche unterstrichen.
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.different ways“ein Gospelchor aus Korschenbroich

 Am 30. August 2009 gab es ein Konzert in der evangelischen Kirche  zu Korschenbroich

von dem oben genannten Chor . Geleitet von Ben-David-Ungermann und bereichert durch die Solistin Linda Hill.

In der gutgefüllten Kirche begann pünktlich um 18 Uhr das Gospelkonzert. Die gesangliche Darbietung war schon beeindruckend.  Seit den letzten Jahren ist es üblich , dass ein afrikanisches Lied , aus dem Vaterland des Gospels, im Konzert eines Gospelchores seinen festen Platz findet. So auch in beeindruckende Weise bei different ways .

Aber schon bei diesem Lied  erkannte man das kundige Publikum, das teilweise lautstark mitsang. Das Gospel-Feeling  sprang früh vom Chor zu den Zuhörern über.

Bei den meist zeitgenössigen Gospels war der Chor authentisch , das heißt, er wusste , was er gerade sang. Gospel heißt doch go and spell.

Viele Zuhörer waren irgendwie mit dem Chor verbunden. Seit sechs  Jahren gibt es nun den Chor und man kann noch vieles erwarten.

Zu dem Chorleiter Ben-David-Ungermann wäre zu sagen, dass er in kameradschaftlicher Form, konzentriert  dem Chor seinen Schliff gibt. Auch der Chor selbst geht liebevoll miteinander um.

An diesem Abend war es ein gelungener Konzertabend mit „ different ways“ nicht zuletzt durch die gesanglich hoch einzuschätzende Solistin Linda Hill.

Aber warum müssen  die Gospelfans erst bis Weihnachten in Schloss Dyck warten ?  In Korschenbroich ist doch Bedarf an guter Gospelmusik.

Ein wahres Kino für die Ohren war:

Gospel-Night am 24. Januar 2009

in Mönchengladbach-Odenkirchen war gut besucht. Drei Chöre waren dabei.

Chorus of Joy, Gospelchor aus Kaarst, Leitung Wolfgang Weber
Spiritual Soundwaves, Gospelchor Mönchengladbach – Geistenbeck , Leitung Georg Foitzik
HARAMBEE, Gospelchor aus Neuss, Leitung Annette Eick


In einem Grußwort erklärte Pfarrer Bernd Mackenscheid das Gospel eine positive Entwicklung gemacht habe.
Er stellte heraus, dass man an der Gospelmusik in der heutigen Zeit , nicht mehr  vorbeigehen kann.
Kreiskantor Karl – Georg Brumm war für die Organisation zu ständig.

Die Chöre zeigten einen Teil der Bandbreite, wie Gospel hierzulande vorgetragen  werden kann.  Extra erwähnen möchten wir die Solisten der Chöre Spiritual Soundwaves, Frau Gaby Hummelsheim und Herrn Ralf Schüller vom Chor Chorus of Joy, die hervoragend  ihren jeweiligen Chor bereicherten.

Besonders der aus Neuss kommende Chor HARAMBEE, brachte ungewohnte Klänge in den
Raum. Das Mutterland des Gospel ist USA, aber das Vaterland des Gospels ist natürlich Afrika, das Ursprungsland der Sklaven.

Es war ein gute Veranstaltung und zeigt, dass Gospelmusik facettenreich präsentiert wird.
Wir waren dabei und es war toll:

Mit gospelwachem Ohr

Albert Sturm