
The Jackson Singers / USA
Die Jackson Singers sagen über sich selbst: "Wir wollen durch Gesang und entsprechendes Handeln versuchen, diese Welt so zu verändern, dass sie zu einem besseren Ort für uns alle wird".
Anfang der 80er Jahre von Robert De Witt Jackson aus den besten Sängerinnen und Sängern des 40-köpfigen Chors "Martin Luther King Singers" gegründet, haben die Jackson Singers diese Botschaft bei zahlreichen Konzerten in ganz Europa vorgetragen. Ob sie zusammen mit Jazzmusikern auf europäischen Bühnen stehen oder im Fernsehen auftreten, Gott in historischen Konzertsälen preisen oder die Menschen in Kirchen aller Konfessionen in Hochstimmung versetzen, überall hinterlassen sie fröhliches Lachen, anerkennende Mienen und Beifallstürme.
Es ist immer wieder Erlebnis, diese Formation zu erleben. Schade das sie nicht in unsere näheren Umgebung zu hören sind. Ein beispielloses und mitreißendes Klangvergnügen wird von Jackson Singers immer wieder geboten.
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The very Best of Black Gospel
Das schrieb ich in der Westdeutsche Zeitung vom 16. März 2007 von dieser Gruppe
Gospelkonzert in der Viersener Kreuzkirche war ein toller Erfolg
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Fast bis auf den letzten Platz war die Kirche an der Hauptstraße gefüllt, als die Gospelstimmen aus USA, sie nennen sich „ The very best of Black Gospel “ ,
den Platz am Altar einnahmen. Jeder der Interpreten hat als Mitglied verschiedener, weltweit bekannten Chöre, Erfahrung gesammelt , um in diesem Ensemble gesanglich bestehen zu können. Die Stimmgewaltigkeit und Dynamik der Darbietung war enorm und für europäische Verhältnisse unerreichbar.
Der Name war an diesem Abend Programm. Alle Klischees, die man mit US Gospel verbindet, wurden eingebunden ins Repertoire des Chores.
Klassiker wie „Wade in the water“ oder „Amen“ durften da nicht fehlen und einen musikalischen Ausflug in den Bereich Jazz Gospel mit „Oh , when the saints“ trug zum Erfolg des Abends bei. Dabei wurde geschickt auf lange Strophen verzichtet, sondern man wiederholte mehrmals den Refrain, um das Publikum gesanglich mit zu reißen, was auch meist gelang.
Die Akteure versuchten verstärkt das Publikum zu animieren sich rhythmisch zu bewegen , aber da, tat sich so mancher Anwesender schwer. Nach der Musik sich zu bewegen, zu springen und zu klatschen gehört sich nicht in der Kirche und schon gar nicht in einer Katholischen Kirche. Da sind evangelische Gemeinden vielleicht etwas weiter.
Man vergisst dabei, dass dies alles eine moderne Form des Betens darstellt, die auch der Jugend, die Thematik Kirche durchaus näher bringen kann.
Aber zurück zum Gospelabend mit „ The Very Best of Black Gospel“.
Bemüht, immer das Publikum mit ein zu beziehen, kamen die Stimmgewaltigen aus USA von der Bühne, sangen mit ihren drahtlosen Mikrophonen durch die Reihen der Zuhörer oder gaben freundlich, neben einem Lächeln, das für eine Zahnpastawerbung, wie geschaffen wäre, die Hand und zeigten , das sie nicht unnahbar sind.
Die große Dame des Gospels, Mahilia Jackson , wurde an diesem Abend , durch ein Gesangsbeitrag besonders noch hervorgehoben.
Im zweiten Teil der des Konzertes, ist noch ein gesanglicher Höhepunkt zu erwähnen.
Die Gruppe trug Gospel a capella vor, man verzichtete auf jegliche Musikbegleitung. Nur die glasklaren Stimmen , ohne mit Hilfe der Mikrofone, waren nun zu hören.
Das unterstrich die hohe Qualität der Stimmen aus USA.
Da wir hier im Rheinland sind, war das Schlusslied schon fast klar. Es ist schon fast Tradition, das fast jeder Gospelabend mit dem Klassiker endet „ Oh happy day“ . Auch die obligatorische Zugabe rundete den Abend zu einem gelungen Konzert ab. Man kann wirklich sagen, mehr davon.
Der musikalischer Leiter der Gruppe Gregory M. Kelly ist sehr freundlich, hatte an diesem Tag Geburtstag und spricht aber nur englisch.
Mr. Kelly wurde in New York geboren. Er fühlte sich im Alter von acht Jahren von Gott berufen und entdeckte seine Leidenschaft für Klavier und Orgel. Bisher kann er auf die Produktion von drei Musikalben ("Dara Kyree" Label) zurückblicken. Er hat u.a. mit Gospelgrößen wie James Cleveland, Kirk Franklin, Hezekiah Walker, Diana Ross und Stevie Wonder zusammengearbeitet. Gregory M. Kelly ist auch Mitgewinner eines "Grammy", des weltweit bekanntesten Musikpreises. Ferner war er im Jahre 2002 mit einer Musical Performance bei den "Gospel Stellar Awards", beteiligt.
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The first white group of Gospel
Wenn es um Gospel und Spirituals geht, denkt man vor allem an amerikanische Gruppen. Deshalb stellt die Düsseldorfer Formation VAYROCANA auch die große international bedeutende Ausnahme dar.
Der exotische Name bedeutet „strahlender Weg“ und steht für die Sänger inzwischen als Motto, denn ihr Bekanntheitsgrad wächst stetig. Die WELT AM SONNTAG bezeichnete sie in einem Artikel als DIE deutsche Gospelgruppe.
Bei der Mülheimer Gospelnacht, dem größten Gospelereignis Europas, glänzten sie vor 5000 Zuschauern zwischen Superstars wie den Edwin Hawkins Singers (O happy Day). Bei der ersten Düsseldorfer Gospelnacht in der Philipshalle erhielten sie Standing Ovations. Gemeinsam mit den Five Blind Boys of Mississippi ist Vayrocana jetzt auf einer CD zu hören.
Das Arrangement der einzelnen Titel lebt von der Großartigkeit der Spannung, die durch das Wechselspiel der Chorstimmen entsteht und den Rahmen des sonst Üblichen sprengt. Eigene Titel vermitteln das starke Feeling der Gruppe. Die außergewöhnlich kraftvolle, schwarze Stimme und Ausstrahlung der Leadsängerin jagt so manchem Zuschauer Schauer über den Rücken. So steht die Gruppe voll in der Tradition der amerikanischen Spiritual- und Gospelinterpreten, obwohl ihr Repertoire weit darüber hinausgeht.
Wir konnten die Gruppe live erleben und es war ein wahres Hörvergnügen.
Zur Entstehungsgeschichte von VAYROCANA: Vier Frauen und Männer, die sich 1989 zusammenfanden, entwickelten dabei ihre Kreativität und entdeckten die gemeinsame Vorliebe für die eigene Stimme, für moderne Musik und eigene Interpretationen. Die Begeisterung für eigene Arrangements unterschiedlicher Stilrichtungen bilden die Grundlage gemeinsamer Arbeit und prägen die starke Ausstrahlung des Ensembles.
Kontakt
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